Citizens Forests durfte an der Präsentation des neuen Miniwald-Handbuchs teilnehmen. Gemeinsam mit dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW), der HBLFA für Gartenbau, den Österreichischen Bundesgärten Schönbrunn und dem Botanischen Garten der Universität Wien wurde ein praxisorientierter Leitfaden für die Planung, Anlage und Pflege von Miniwäldern entwickelt. Das Handbuch bietet Gemeinden, Organisationen und engagierten Bürger*innen wertvolle Hilfestellungen, um Miniwälder erfolgreich umzusetzen.
Im Rahmen der Veranstaltung erhielten wir spannende Einblicke in die Entstehung des Handbuchs und die wissenschaftlichen Hintergründe des Projekts. Besonders beeindruckend war die Besichtigung des vor Ort angelegten Miniwaldes, der zeigt, wie kleine, dicht bepflanzte Waldflächen einen wichtigen Beitrag zur Kühlung urbaner Räume, zur Förderung der Biodiversität und zur Klimaanpassung leisten können.
Der persönliche Austausch mit den Autorinnen und Projektpartnerinnen bot zudem wertvolle Impulse für die weitere Umsetzung von Miniwald-Projekten. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und freuen uns darauf, gemeinsam noch mehr grüne Oasen in unseren Städten entstehen zu lassen.
Wie entstehen Mini-Wälder mitten in unserer Gemeinde – und warum sind sie so wichtig für Klima, Biodiversität und Lebensqualität?
Zu Gast bei Hermann Forster im Podcast von Wolkersdorf LIVE sprechen wir über die Idee hinter den Mini-Wäldern, wie Citizens Forests entstanden ist, sowie darüber, wie Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv zum Gelingen solcher Projekte beitragen können
Ein inspirierendes Gespräch über gemeinschaftliches Engagement und die Kraft kleiner Maßnahmen mit großer Wirkung.
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Beim „Natur im Garten“ Gemeindefachtag am 19. März 2026 in Langenlois informierten sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden über ökologische, pflegeleichte und kosteneffiziente Grünraumpflege. Fachvorträge und Praxisberichte zeigten Lösungen zu Themen wie naturnahe Pflegekonzepte, Biodiversität, Unkrautmanagement, Baumschutz und innovative Begrünung.
Auch Citizens Forests Wolkersdorf war vertreten: Michael Unger durfte den Verein sowie die vielfältigen Tätigkeiten vorstellen. Wir freuten uns besonders über das rege Interesse an unserer Arbeit und den wertvollen Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Wir freuen uns sehr, dass uns die Firma Schneider Electric mit dem Ankauf einer Erdbohrmaschine unterstützt hat. Dieses neue Gerät wird uns insbesondere beim Setzen der Zaunsteher sowie bei den Pflanzungen selbst eine große Hilfe sein.
Mit diesem leistungsfähigen Erdbohrer können die Pflanzlöcher künftig schneller und effizienter vorbereitet werden – ein echter Gewinn für unsere vielen engagierten freiwilligen Helfer*innen, die uns tatkräftig unterstützen.
Wir bedanken uns herzlich für diese wertvolle Unterstützung.

Im Rahmen des internationalen Projektes „Enable the Enabler | Climate Action“ fand am 29. Jänner 2026 eine Projektpräsentation und eine Austausch mit den Projektpartner*innen aus der Türkei, Tschechien und Österreich statt.
Die Veranstaltung fand in Wolkersdorf im Hotel Klaus statt. Es waren insgesamt 20 Teilnehmer vor Ort und 10 weitere Teilnehmer online zugeschaltet.
Das Projekt „Enable the Enabler“ hat in den letzten 15 Monaten Climathons in Tschechien, der Türkei und in Österreich evaluiert und aus den Learnings ein Handbuch in vier Sprachen entwickelt. Dieses Handbuch wird im März fertig sein und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Die Partnerorganisationen waren die NGO Veronica aus Brünn, Originn Coworking aus Izmir und der Wolkersdorfer Verein für Nachhaltige Entwicklung „Future Base Weinviertel“.
Nach einer Vorstellung des Projektes „Enable the Enabler“ konnten wir gemeinsam mit Lehrerinnen aus der AHS Wolkersdorf unser Pflanzprojekt beim Pflege und Betreuungszentrum PBZ in Wolkersdorf vorstellen. Dieses Projekt ist ebenfalls aus einem Climathon entstanden.
Am 26. Jänner 2026 waren wir als Gast beim fachlichen Austausch der KLAR-Gemeinden Mistelbach, Wolkersdorf und Pillichsdorf zum Thema „klimafitte Grünraumgestaltung“ eingeladen. Das Treffen fand im Sitzungssaal des Gemeindehauses Pillichsdorf statt.
Nach einer Einführung zur aktuellen Situation durch KLAR-Manager Johannes Selinger gab Martina Liehl-Rainer (Natur im Garten) einen praxisnahen Input zur klimafitten Gestaltung öffentlicher Grünräume.
Anschließend stellten wir das Konzept von Citizens Forests vor und zeigten auf, welchen Beitrag kleinflächige, naturnahe Wälder im Siedlungsraum zur Klimaanpassung leisten können. Anhand praktischer Beispiele zeigten wir, wie einfach es ist Schritt für Schritt einen Mini-Wald in seiner Region zu planzen.
Ein gemeinsamer Workshop bot abschließend Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussion zwischen den Gemeinden.
Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und den wertvollen Austausch.

Was am diesjährigen Climathon im Frühjahr 2025 als Vision begann, ist nun Wirklichkeit geworden: Gemeinsam mit drei Klassen der AHS Wolkersdorf und Schülern der Allgemeinen Sonderschule (ASO) wurde im Garten des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) ein neuer Mini-Wald gepflanzt. Insgesamt 625 heimische Bäume und Sträucher wurden am Mittwoch, dem 26. November, in die Erde gesetzt – ein Projekt, das zeigt, wie aus Ideen konkrete Klima-Maßnahmen entstehen können.
Der Wunsch nach mehr Grün entstand im Rahmen des Climathons, einer von KLAR! Mistelbach-Wolkersdorf-Pillichsdorf organisierten Veranstaltung in der AHS Wolkersdorf. Hier drehte sich alles um Visionen und konkrete Maßnahmen für die Nutzung des Platzes der Generationen sowie des angrenzenden Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ). Im co-kreativen Prozess entwickelten Bürger*innen, Schüler*innen sowie Expert*innen und lokale Initiativen zahlreiche Ansätze zur Abkühlung urbaner Hitzeinseln.
Eine der vielen Ideen betraf den Garten des PBZ. Die meisten der vorhandenen Bäume sind bereits ausgewachsen und viel zu klein um an heißen Sommertagen eine ausreichende angenehme Aufenthaltsqualität zu gewährleisten. So entstand der Wunsch nach zusätzlichem Grün. Erste Brainstorming Sessions zeigten schon, dass ein Mini-Wald hier ein Teil der Umsetzung sein könnte.
Inspiriert vom Climathon erstellten wir in den darauffolgenden Monaten gemeinsam mit der Fa. Pflanz! und der Leitung des PBZ ein Konzept für eine zusätzliche Begrünung, bestehend aus einem Mini-Wald, neuen Großbäumen und Biodiversitätshecken.
Ein vorhandener Gehölzstreifen im Garten wurde als Ausgangspunkt gewählt und sollte durch einen neuen Mini-Wald erweitert werden. Die Fa. Pflanz! bereitete das Areal sorgfältig vor, entfernte Ziergehölze sowie invasive Pflanzen wie den Götterbaum und lockerte anschließend den Boden auf. Wertvolle bestehende Gehölze blieben erhalten.
Nicht nur für die Pflanzung selbst, sondern auch für die weitere Betreuung und Beobachtung konnten wir die AHS Wolkersdorf gewinnen, welche im Rahmen der „Biologischen Übungen“ ein Monitoring durchführen wird.
Damit die Pflanzaktion optimal ablaufen kann, wurde die Fläche zuvor in 10 ca. gleich große Flächen aufgeteilt. Auch der kurze Wintereinbruch konnte uns nicht von der Arbeit abhalten.
Die insgesamt 625 Bäume und Sträucher für den Mini-Wald wurden vorher sorgfältig angeschnitten und für die 10 Flächen vorbereitet.
Nach vielen Stunden Vorbereitung war es dann am Mittwoch, den 26.November endlich soweit: Gemeinsam mit drei Klassen der AHS Wolkersdorf und einigen Schülern der Allgemeinen Sonderschule (ASO) pflanzten wir den Mini-Wald.
Die mehr als 60 Schüler*innen kamen direkt nach dem Unterricht – empfangen mit einem Buffet, welches vom PBZ bereitgestellt wurde. Nach einer kurzen Einführung ins Bäume-Pflanzen starteten die Gruppen auf den vorbereiteten Flächen mit großem Engagement.
Bürgermeister Dominic Litzka und Gemeinderätin Barbara Rader kamen zu Besuch, um sich ein Bild von dieser gemeinschaftlichen Aktion zu machen. Als Zeichen der Unterstützung für dieses Projekt pflanzten beide jeweils einen Baum.
Auch PBZ Direktor Andreas Strobl packte von Anfang bis zum Schluss tatkräftig mit an. Bewohner*innen des PBZ verfolgten die Arbeiten ebenfalls interessiert und freuten sich über die Entwicklung im Garten.
Bereits nach wenigen Stunden waren alle 625 Pflanzen (31 verschiedene einheimische Arten) gesetzt. Anschließend wurde die Fläche mit Stroh gemulcht – eine Maßnahme, die das Bodenleben stärkt, Feuchtigkeit speichert und unerwünschten Wuchs von Beikräutern eindämmt.
Der neue Mini-Wald soll künftig als Trittsteinbiotop dienen und Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Zugleich trägt er zur lokalen Abkühlung und zur Verbesserung des Mikroklimas im Garten des PBZ bei – ein wichtiger Schritt, um die Auswirkungen zunehmender Hitzeperioden abzufedern.
Wir sind sehr stolz, dass wir ein so schönes Projekt mitten in der Stadtgemeinde Wolkersdorf umsetzen durften.
Hier noch ein Bericht auf der Webseite des Pflege- und Betreuungszentrums Wolkersdorf.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, Helfer*innen und Unterstützer*innen, die diesen Mini-Wald möglich gemacht haben.
Am Freitag, den 21. November, organisierten wir eine neue Pflanzaktion entlang des Euro Velo 9 Radeweges. Mitarbeiter von Schneider Electric sowie eine 7. Klasse des Bundesrealgymnasium Wien 16 kamen zusammen, um entlang des EuroVelo 9 Radwegs einen zweiten Mini-Wald mit insgesamt 600 heimischen Bäumen und Sträuchern anzulegen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Einführung ins Bäume pflanzen ging es gleich tatkräftig los. Während die Pflanzen gemeinsam in die Erde gesetzt wurden, entstanden Gespräche zwischen den Schülern und Mitarbeitern über Zukunftspläne, berufliche Wege und aktuelle Anliegen. Trotz des windigen Wetters waren alle mit großem Elan dabei.
Die gemeinsame Pflanzung des Mini-Waldes mit Schneider Electric und den Schülerinnen war ein großer Erfolg – für die Menschen und für die Natur. Der neue Mini-Wald hilft der Artenvielfalt und dem Klima und zeigt, wie Unternehmen, freiwillige Helfer und junge Menschen gemeinsam Verantwortung für die Umwelt übernehmen können.
Bei traumhaft sonnigem Wetter wurde am Dienstag, dem 18. November 2025, gemeinsam mit zwei Kindergruppen der neue „Kinder Mini-Wald“ in Obersdorf gepflanzt. Insgesamt 240 heimische Bäume und Sträucher fanden an diesem Tag ihren Platz in der Erde. Nach einer kurzen Einschulung legten die 22 Kinder und 15 Erwachsenen hochmotiviert los – und schon nach wenigen Minuten war zu spüren, mit wie viel Begeisterung und Freude alle bei der Sache waren.
Zwischendurch konnten sich die jungen und erwachsenen Helferinnen und Helfer am Buffet stärken. Anschließend wurde die Fläche sorgfältig mit Stroh gemulcht und eingezäunt. Schon am nächsten Morgen verzauberte der nächtliche Frost den Mini-Wald.
Ein besonders schöner Aspekt dieser Aktion ist, dass die Kinder nun über Jahre hinweg beobachten können, wie „ihr“ Mini-Wald wächst und sich zu einem lebendigen Ökosystem entwickelt – ein Wald, den sie eigenhändig gepflanzt haben. Der neue Mini-Wald ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Förderung der lokalen Artenvielfalt, sondern bietet in den heißen Sommermonaten auch Schatten für die angrenzend weidenden Schafe.
Mit dem „Kinder Mini-Wald“ wurde nicht nur ein ökologisch wertvoller Lebensraum geschaffen, sondern auch den Kindern ermöglicht, Natur aktiv zu gestalten und eine langfristige Beziehung zu ihr aufzubauen. Eine Investition in die Umwelt – und in die nächste Generation.
Am 14. November pflanzten wir gemeinsam mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma Kotányi ein neues Mini-Wäldchen direkt am Betriebsgelände in Wolkersdorf. Mehr als 400 heimische Bäume und Sträucher wurden in sorgfältiger Teamarbeit gesetzt. Nach einer kurzen Einschulung legten alle tatkräftig los – unterstützt durch eine hervorragende Verpflegung, sodass die gesamte Fläche schon nach wenigen Stunden vollständig bepflanzt war.
Besonders erfreulich war die aktive Teilnahme des Geschäftsführers Herrn Erwin Kotányi, der selbst mit anpackte und damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Projekts setzte. Zum Abschluss wurde der neue Mini-Wald mit einem Schutzzaun versehen, um die jungen Pflanzen vor Wildverbiss zu schützen.
Der neu geschaffene Mini-Wald soll künftig als Trittsteinbiotop dienen – ein wertvoller Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Zusätzlich soll dieser zur lokalen Abkühlung und Verbesserung des Mikroklimas am Betriebsstandort beitragen. Wir freuen uns sehr, dass die Firma Kotányi mit diesem Projekt zeigt, wie ökologisches Engagement und unternehmerisches Handeln miteinander verknüpft sein können.