Was am diesjährigen Climathon im Frühjahr 2025 als Vision begann, ist nun Wirklichkeit geworden: Gemeinsam mit drei Klassen der AHS Wolkersdorf und Schülern der Allgemeinen Sonderschule (ASO) wurde im Garten des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) ein neuer Mini-Wald gepflanzt. Insgesamt 625 heimische Bäume und Sträucher wurden am Mittwoch, dem 26. November, in die Erde gesetzt – ein Projekt, das zeigt, wie aus Ideen konkrete Klima-Maßnahmen entstehen können.
Der Wunsch nach mehr Grün entstand im Rahmen des Climathons, einer von KLAR! Mistelbach-Wolkersdorf-Pillichsdorf organisierten Veranstaltung in der AHS Wolkersdorf. Hier drehte sich alles um Visionen und konkrete Maßnahmen für die Nutzung des Platzes der Generationen sowie des angrenzenden Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ). Im co-kreativen Prozess entwickelten Bürger*innen, Schüler*innen sowie Expert*innen und lokale Initiativen zahlreiche Ansätze zur Abkühlung urbaner Hitzeinseln.
Eine der vielen Ideen betraf den Garten des PBZ. Die meisten der vorhandenen Bäume sind bereits ausgewachsen und viel zu klein um an heißen Sommertagen eine ausreichende angenehme Aufenthaltsqualität zu gewährleisten. So entstand der Wunsch nach zusätzlichem Grün. Erste Brainstorming Sessions zeigten schon, dass ein Mini-Wald hier ein Teil der Umsetzung sein könnte.
Inspiriert vom Climathon erstellten wir in den darauffolgenden Monaten gemeinsam mit der Fa. Pflanz! und der Leitung des PBZ ein Konzept für eine zusätzliche Begrünung, bestehend aus einem Mini-Wald, neuen Großbäumen und Biodiversitätshecken.
Ein vorhandener Gehölzstreifen im Garten wurde als Ausgangspunkt gewählt und sollte durch einen neuen Mini-Wald erweitert werden. Die Fa. Pflanz! bereitete das Areal sorgfältig vor, entfernte Ziergehölze sowie invasive Pflanzen wie den Götterbaum und lockerte anschließend den Boden auf. Wertvolle bestehende Gehölze blieben erhalten.
Nicht nur für die Pflanzung selbst, sondern auch für die weitere Betreuung und Beobachtung konnten wir die AHS Wolkersdorf gewinnen, welche im Rahmen der „Biologischen Übungen“ ein Monitoring durchführen wird.
Damit die Pflanzaktion optimal ablaufen kann, wurde die Fläche zuvor in 10 ca. gleich große Flächen aufgeteilt. Auch der kurze Wintereinbruch konnte uns nicht von der Arbeit abhalten.
Die insgesamt 625 Bäume und Sträucher für den Mini-Wald wurden vorher sorgfältig angeschnitten und für die 10 Flächen vorbereitet.
Nach vielen Stunden Vorbereitung war es dann am Mittwoch, den 26.November endlich soweit: Gemeinsam mit drei Klassen der AHS Wolkersdorf und einigen Schülern der Allgemeinen Sonderschule (ASO) pflanzten wir den Mini-Wald.
Die mehr als 60 Schüler*innen kamen direkt nach dem Unterricht – empfangen mit einem Buffet, welches vom PBZ bereitgestellt wurde. Nach einer kurzen Einführung ins Bäume-Pflanzen starteten die Gruppen auf den vorbereiteten Flächen mit großem Engagement.
Bürgermeister Dominic Litzka und Gemeinderätin Barbara Rader kamen zu Besuch, um sich ein Bild von dieser gemeinschaftlichen Aktion zu machen. Als Zeichen der Unterstützung für dieses Projekt pflanzten beide jeweils einen Baum.
Auch PBZ Direktor Andreas Strobl packte von Anfang bis zum Schluss tatkräftig mit an. Bewohner*innen des PBZ verfolgten die Arbeiten ebenfalls interessiert und freuten sich über die Entwicklung im Garten.
Bereits nach wenigen Stunden waren alle 625 Pflanzen (31 verschiedene einheimische Arten) gesetzt. Anschließend wurde die Fläche mit Stroh gemulcht – eine Maßnahme, die das Bodenleben stärkt, Feuchtigkeit speichert und unerwünschten Wuchs von Beikräutern eindämmt.
Der neue Mini-Wald soll künftig als Trittsteinbiotop dienen und Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Zugleich trägt er zur lokalen Abkühlung und zur Verbesserung des Mikroklimas im Garten des PBZ bei – ein wichtiger Schritt, um die Auswirkungen zunehmender Hitzeperioden abzufedern.
Wir sind sehr stolz, dass wir ein so schönes Projekt mitten in der Stadtgemeinde Wolkersdorf umsetzen durften.
Hier noch ein Bericht auf der Webseite des Pflege- und Betreuungszentrums Wolkersdorf.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, Helfer*innen und Unterstützer*innen, die diesen Mini-Wald möglich gemacht haben.
Am Freitag, den 21. November, organisierten wir eine neue Pflanzaktion entlang des Euro Velo 9 Radeweges. Mitarbeiter von Schneider Electric sowie eine 7. Klasse des Bundesrealgymnasium Wien 16 kamen zusammen, um entlang des EuroVelo 9 Radwegs einen zweiten Mini-Wald mit insgesamt 600 heimischen Bäumen und Sträuchern anzulegen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Einführung ins Bäume pflanzen ging es gleich tatkräftig los. Während die Pflanzen gemeinsam in die Erde gesetzt wurden, entstanden Gespräche zwischen den Schülern und Mitarbeitern über Zukunftspläne, berufliche Wege und aktuelle Anliegen. Trotz des windigen Wetters waren alle mit großem Elan dabei.
Die gemeinsame Pflanzung des Mini-Waldes mit Schneider Electric und den Schülerinnen war ein großer Erfolg – für die Menschen und für die Natur. Der neue Mini-Wald hilft der Artenvielfalt und dem Klima und zeigt, wie Unternehmen, freiwillige Helfer und junge Menschen gemeinsam Verantwortung für die Umwelt übernehmen können.
Bei traumhaft sonnigem Wetter wurde am Dienstag, dem 18. November 2025, gemeinsam mit zwei Kindergruppen der neue „Kinder Mini-Wald“ in Obersdorf gepflanzt. Insgesamt 240 heimische Bäume und Sträucher fanden an diesem Tag ihren Platz in der Erde. Nach einer kurzen Einschulung legten die 22 Kinder und 15 Erwachsenen hochmotiviert los – und schon nach wenigen Minuten war zu spüren, mit wie viel Begeisterung und Freude alle bei der Sache waren.
Zwischendurch konnten sich die jungen und erwachsenen Helferinnen und Helfer am Buffet stärken. Anschließend wurde die Fläche sorgfältig mit Stroh gemulcht und eingezäunt. Schon am nächsten Morgen verzauberte der nächtliche Frost den Mini-Wald.
Ein besonders schöner Aspekt dieser Aktion ist, dass die Kinder nun über Jahre hinweg beobachten können, wie „ihr“ Mini-Wald wächst und sich zu einem lebendigen Ökosystem entwickelt – ein Wald, den sie eigenhändig gepflanzt haben. Der neue Mini-Wald ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Förderung der lokalen Artenvielfalt, sondern bietet in den heißen Sommermonaten auch Schatten für die angrenzend weidenden Schafe.
Mit dem „Kinder Mini-Wald“ wurde nicht nur ein ökologisch wertvoller Lebensraum geschaffen, sondern auch den Kindern ermöglicht, Natur aktiv zu gestalten und eine langfristige Beziehung zu ihr aufzubauen. Eine Investition in die Umwelt – und in die nächste Generation.
Am 14. November pflanzten wir gemeinsam mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma Kotányi ein neues Mini-Wäldchen direkt am Betriebsgelände in Wolkersdorf. Mehr als 400 heimische Bäume und Sträucher wurden in sorgfältiger Teamarbeit gesetzt. Nach einer kurzen Einschulung legten alle tatkräftig los – unterstützt durch eine hervorragende Verpflegung, sodass die gesamte Fläche schon nach wenigen Stunden vollständig bepflanzt war.
Besonders erfreulich war die aktive Teilnahme des Geschäftsführers Herrn Erwin Kotányi, der selbst mit anpackte und damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Projekts setzte. Zum Abschluss wurde der neue Mini-Wald mit einem Schutzzaun versehen, um die jungen Pflanzen vor Wildverbiss zu schützen.
Der neu geschaffene Mini-Wald soll künftig als Trittsteinbiotop dienen – ein wertvoller Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Zusätzlich soll dieser zur lokalen Abkühlung und Verbesserung des Mikroklimas am Betriebsstandort beitragen. Wir freuen uns sehr, dass die Firma Kotányi mit diesem Projekt zeigt, wie ökologisches Engagement und unternehmerisches Handeln miteinander verknüpft sein können.
Am Mittwochvormittag, den 20. November organisierten wir vom Verein Citizens Forests Wolkersdorf eine weitere gemeinsame Pflanzaktion. Dabei kamen Manager*innen von Schneider Electric Austria und eine 7. Klasse des Bundesrealgymnasiums Wien 16 zusammen, um gemeinsam einen Mini-Wald mit 600 Pflanzen entlang des EuroVelo 9 Radwegs zu pflanzen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde arbeiteten Schüler*innen und Manager*innen in gemischten Teams, was Raum für inspirierende Gespräche bot.
Die Teilnehmer*innen tauschten sich darüber aus, welche Themen die Jugendlichen aktuell beschäftigen, welche Pläne sie für die Zukunft haben und wie die Manager*innen ihren beruflichen Weg gegangen sind. Während die Pflanzen in die Erde gesetzt wurden, entstanden so zahlreiche spannende Dialoge – und zugleich wurde gemeinsam ein wertvoller Beitrag für unsere Umwelt geleistet.
Ein großes Dankeschön an alle Helfer*innen! Trotz des regnerischen und windigen Wetters waren alle mit großem Engagement dabei und sorgten dafür, dass alle Bäume und Sträucher erfolgreich gepflanzt wurden.
Dieses Projekt findet ihr hier auch auf der Plattform RESTOR, welche die Erhaltung und Wiederherstellung der Natur weltweit dokumentiert.
Am 16. November entstand am Fuße des Tetzenbergs in Obersdorf ein neuer Mini-Wald (Tiny Forest), welcher gemeinsam mit mehr als 50 engagierten Bürger*innen gepflanzt wurde.
Am 18.November wurde der erste Mini-Wald (Tiny Forest) in Obersdorf (Gemeinde Wolkersdorf) gemeinsam mit 50 engagierten Bürger*innen gepflanzt.
Bei der Auswahl der insgesamt 500 Gehölze lag der Fokus auf großer Vielfalt heimischer dem Standort angepasster Arten. Denn dieser Mini-Wald soll nicht nur dazu beitragen Artenvielfalt zu fördern, langfristig CO2 zu speichern und die umliegende Umgebung zu kühlen, sondern auch als Rückzugsort für verschiedenste Lebewesen dienen. Besonderes wichtig war dabei auch die Auswahl selten gewordener einheimischer Gehölzarten.
Dieses Projekt findet ihr hier auch auf der Plattform RESTOR, welche die Erhaltung und Wiederherstellung der Natur weltweit dokumentiert.
Für alle Teilnehmer gab es noch ein Buffet zur Stärkung sowie ein gemütliches Lagerfeuer.
Der Verein bedankt sich bei allen Unterstützern und Mithelfern für die erfolgreiche Pflanzung.
Ein Jahr nach der Gruppenfindung beim Wolkersdorfer Climathon 2021 war es endlich soweit:
Wir haben unsere erste Fläche bepflanzt!
Ungefähr 40 Erwachsene und Kinder unterstützten uns an diesem frostigen November-Vormittag 100 heimische Bäume und Sträucher auf einen ca. 250m² großen Teil der Fläche zu pflanzen. Zu den bereits vorhandenen 11 Gehölzarten wurden weitere 23 heimische Arten gepflanzt. Nach der Pflanzung wurden die Setzlinge mit Stroh gemulcht, um ein zu rasches Austrocknen in Trockenperioden zu verhindern. Die Schafwolle, die um die Pflanzen gewickelt wurde, schützt vor Wildverbiss.
Wir danken der Raiffeisen Bank Wolkersdorf für die Übernahme der Kosten für die Pflanzen!
Die gesamte gepachtete Fläche, die wir bepflanzen möchten, beträgt ca. 2500m² und befindet sich im Eigentum der Stadtgemeinde Wolkersdorf. Auf dieser Fläche findet bereits eine beginnende Sukzession (Verwaldung) statt, unter der sich viele gebietsfremde invasive Pflanzen (Goldrute, Götterbaum) mischen. Diese verdrängen die heimischen Pflanzen und schaden der Artenvielfalt. Mit der gezielten Pflanzung heimischer Arten möchten wir die Entwicklung eines Naturwaldes, den Erhalt der heimischen Flora und Fauna, sowie die Biodiversität in der Region fördern.
Die Pflanzaktion bereitete unseren Helfer*innen und uns viel Freude: Wir freuen uns darauf, mit weiteren Pflanzungen einen Beitrag für die nachhaltige Wiederherstellung von Naturflächen zu leisten.
Dieses Projekt findet ihr hier auch auf der Plattform RESTOR, welche die Erhaltung und Wiederherstellung der Natur global dokumentiert.
